00:00:04: Wie entsteht unser Körperbild zwischen Dauerwelle, Filter und dem ganz normalen Blick in den Spiegel?
00:00:11: In diesem zweiten Generationendialog sprechen wir über Schönheitsideale früher und heute, Social Media, Body Positivity und vieterische Öle helfen können wieder mehr bei sich selbst anzukommen.
00:00:28: Duft im Gespräch mit Ingrid Karna von Aroma Info AT Geschichten
00:00:34: Wissen
00:00:34: und praxiszoitärischen Ölen von der Pflanze zur Anwendung zwischen Forschung, Pflege, Gewerbe und persönliche Erfahrung.
00:00:43: Schön dass du da bist!
00:00:49: Herzlich Willkommen zum zweiten Generationen-Dialog bei Duft im Gespräch.
00:00:53: Mein Name ist Ingrid Kahnert Und heute spreche ich mit meiner Tochter Anna Lena über ein Thema das wahrscheinlich jede Frau betrifft Das eigene Körperbild.
00:01:03: Wie sehen wir uns selbst?
00:01:05: Wer beeinflusst uns?
00:01:07: Und wie hat sich das über Generationen verändert?
00:01:10: Denn obwohl sich Zeiten ändern, bleibt der Wunsch oft dasselbe, sich wohlzufühlen und auch sich schön zu fühlen im eigenen Körper.
00:01:19: Wie es mit der Unterstützung von ätherischen Öl gelingt – das erfährt ihr heute!
00:01:25: Hallo Anna-Lena
00:01:27: Ja hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite.
00:01:30: Ich freue mich sehr, dass wir halt wieder gemeinsam dieses Thema sprechen, weil ich glaube das es uns alle betrifft unabhängig vom Alter.
00:01:39: Weil unser Körperbild entsteht nicht einfach nur in uns selbst sondern wird eben jeden Tag beeinflusst!
00:01:46: Ja Mama wenn du an deine Jugend denkst wie hast Du damals erfahren was ein schöner Körper ist?
00:01:52: Wer oder was hat dein Bild davon geprägt?
00:01:56: Ja
00:01:57: gute Frage.
00:01:58: also ganz wichtig war auf jeden Fall Kino Kinofilme, da hat man wunderschöne Schauspielerinnen und Schauspiller gesehen.
00:02:06: Natürlich auch verschiedene Magazine und auch so Serien im Fernsehen!
00:02:11: Und natürlich auch Popstars.
00:02:14: Besonders wichtig war damals schon dass man schlank ist aber von der Frisur her Pflicht, Dauerwelle ja wenn man keine eigenen Locken hatte.
00:02:24: das war ganz wichtig.
00:02:26: wenig Bussen war auch ein wichtiges Thema Und es gab verschiedene Models, die so diese Schönheitsideale verkörpert haben.
00:02:37: Das waren zum Beispiel in der Ome Campbell – die gibt sie heute auch noch immer wieder wo zu sehen – Cindy Crawford, Claudia Schiffer, Linda Evangelista und Kate Moss.
00:02:47: Also die waren schon wirklich sehr, sehr dünn, auch sehr groß, sehr tünn!
00:02:51: Und was auch interessant ist und was vielleicht vom Schönheitsideal sich von heute ein bisschen unterscheidet, dass damals in den Achtziger- und Neunzigerjahren die Kleidung eher so an den männlichen Stil angelehnt war.
00:03:06: Also wenig Haut, breite Schultern mit ganz breiten Schulterpolstern – also so wie Männer eben so kornettophörmig!
00:03:14: war die Mode, dann auch hat man oft so Business-Kleidung getragen.
00:03:19: So Anzüge, Sarkos ... Ich hab damals vom Opa von meinem Vater Sarko aus ausgeborgt.
00:03:27: Das musste natürlich oversize sein.
00:03:32: Dann auch viele Ketten rüschen waren ganz wichtig und die Klamotten sehr weit, wo man vieles kaschieren konnte.
00:03:42: Ja!
00:03:43: Gab es einen Druck, perfekt auszusehen?
00:03:46: Ja, ich möchte jetzt einmal so sagen.
00:03:49: Die Frisur war wichtig!
00:03:52: Was auch wichtig war, dass die Frisuru gehalten hat.
00:03:55: Also Unmengen an Taft habe ich damals versprüht weil ich bin ja mit dem Moped unterwegs gewesen.
00:04:01: Ich hab eine Wesper gehabt und irgendwo am Ende der Welt gefühlt, gewohnt und wenn man da jetzt sich mit Freunden getroffen hat oder in eine Disco gehen wollte damals gingen wir noch in einer Disco.
00:04:13: Das gibt es ja vielleicht heute auch nicht mehr.
00:04:15: Da musste ich ein Helm aufsetzen das kann man sich vorstellen die Dauerwelle Frisur mit Helm also das war immer eine Herausforderung aber die Daftflasche waren natürlich überall mit dabei.
00:04:26: Ja, und es war auch wichtig zu einer Klicke zu gehören.
00:04:30: Und diese Klickel hatte – ich möchte jetzt nicht sagen Uniformen, aber man hat schon an der Kleidung gesehen – zur welcher Gruppe wer gehört hat?
00:04:39: Da gab's mal so diese Rockerbreute dann gab's eher die klassisch gekleidet waren und dann gab´s zum Beispiel auch die sogenannten Popper mit Schottenminis, Overnies, Bomberjacke aufgetreten sind, ja das war einfach sehr spannend.
00:04:57: Was nicht modern war damals, war Kochen für die Frau und auch Nicht-Gadl.
00:05:05: Ja vielleicht wenn man jetzt gerade einfällt also woher das gekommen ist?
00:05:08: Vielleicht auch ein bisschen so dieses stylische von diesen Serien, ich glaube die Hörerinnen, die schon ein bisschen älter sind oder in meinem Alter sind, die werden sich da auch gut erinnern an Melrose Plays zum Beispiel oder Beverly Hills Dirty Dancing oder auch die Filme mit Michael G. Fox zum Beispiel Das Geheimnis meines Erfolgs.
00:05:30: Die moderne Frau, die in diesen Filmen verkörpert wurde war absolut immer im Marketing oder eine Juristin.
00:05:36: Es war gar weniger von diesen Arztärinnen Sondern Marketingfrau musste man sein und Businesslike gekleidet sein.
00:05:43: Dann war man hip sozusagen Parfois habe ich auch ein paar in Erinnerung gerufen, musste selber nachdenken und fast ein bisschen schmunzeln.
00:05:51: Also mein Lieblingsparfois als junges Mädchen sozusagen oder in meiner Jugend so im Teenager-Alter war meine Melodie Dreams.
00:05:58: vielleicht kennt das noch jemand?
00:06:00: Das war mein absolutes Highlight.
00:06:02: duft nach... Gatenie, Hürz, Sintepf, Vierzig.
00:06:06: Aber auch Ilang ilang, Armbra und Cedar ist eigentlich eher schwere Tüfte.
00:06:11: Und da kam dann noch ein zweites Nacht, das war mir noch lieber ... Das war dann My Melody Flowers.
00:06:17: Es war in Blumig süßer Duft mit Noten wie Tuberose, Fräsche, Gatenia.
00:06:23: Der Duft allerdings wurde später eingestellt, aber er war ein bisschen blumiger und weniger so mohschussartig.
00:06:29: Und beide waren von Mühlenz – nämlich die meisten kennen Sie?
00:06:35: Ja, das war für sich eine sehr bekannte Firma.
00:06:38: Vielleicht interessiert es auch unsere Hörerinnen und Hörern vielleicht auch etwas zur Erinnerung, welche Parfums damals modern waren.
00:06:45: In den Achtzigerjahren zum Beispiel Opium von Yves Saint Laurent, das war ein sehr orientalischer, schwerer, würziger, sehr präsenter Duft.
00:06:54: In den Neunzigern Jahren einen Masthef-Wartressort von Lacan – ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen und spreche kein Französisch!
00:07:03: Dieser Duft wurde in der Neunzehnneinzig lanciert, sehr romantisch weich, buddrig, rosig, ja?
00:07:10: Und Vogue nennt diesen Duft den prägenden Duft der Neunziger.
00:07:16: Ich hab den natürlich auch gehabt, muss man sehen, damals mit dem Beduft.
00:07:20: Aber sehr schwer passt er zu einer jungen Frau aus meiner Sicht mäßig, zu einer blonden, junger Frau.
00:07:26: Das würde ich heute so nicht mehr empfehlen.
00:07:29: bei dir zum Beispiel Anna Lena.
00:07:31: Dann gab es natürlich auch Eternity von Calvin Klein oder CK One ... frischer Unisex-Duft, den ich auch sehr gern gemacht habe.
00:07:39: Chanel Allure oder auch Anais.
00:07:41: Anais wenn sich daran noch vielleicht jemand erinnert der ist ja auch viel früher schon erschienen aber in den neunziger Jahren dann eben als Trend Duft bekannter geworden.
00:07:52: Jana Lehnitz hat wieder einiges aus meiner Jugend erzählt Duft, Buffer, Models, Schulterborster alles verhüllt weit Dauerwelle.
00:08:02: Wie ist es jetzt?
00:08:03: Woran orientieren sich junge Frauen heute bei uns?
00:08:07: was das Kino, die Serien im Fernsehen und vielleicht einmal das eine oder andere Magazin.
00:08:13: Ja, das wollte ich dich nämlich gerade fragen.
00:08:16: Früher gab's eben vielleicht Zeitschriften, Werbung oder das Fernsehen oder du hast auch erwähnt Kinos.
00:08:22: Heute ist es so dass wir sozusagen diese Einflüsse von außen in unseren Hosentaschen herum tragen oder in unsere Handtasche, nämlich in Form von unserem Handy.
00:08:34: Weil du es auch angesprochen hast bezüglich Vorbildern oder Mode-Ikonen und Models bzw.
00:08:42: Schauspieler oder Seriendarsteller Ich würde sagen bei uns gibt es kaum Vorbilder weil es so viele
00:08:49: gibt.
00:08:51: Heute spricht man vom perfekten Aussehen wie zum Beispiel von einer Kim Kardashian mit ihrer Sand Ur-Figur und auch Parfaits, da möchte ich nämlich gleich einhaken.
00:09:01: Auch Parfais sind sehr beliebt und hier orientiert man sich an Influencern wie zum Beispiel Teremy Fragrance.
00:09:08: Falls du den kennst hast du von dem schon mal was gehört?
00:09:11: Namentlich!
00:09:12: Ja bei ihm gilt ja mehr ist mehr Ja, aber um zurückzukommen auf deine Frage.
00:09:17: Meine Generation sieht eben auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat rund um die Ur-Menschen, die scheinbar perfekt aussehen und das beeinflusst natürlich auch, wie wir uns selbst wahrnehmen.
00:09:31: Und der Kern ist glaube ich der, dass wir wirklich uns bewusst machen, Punktuell, vielleicht einmal am Tag.
00:09:40: Zweimal am Tag war wenn überhaupt und jetzt jedes Mal werden wir unser Handy zücken in soziale Medien schauen die ja omnipresent sind.
00:09:48: dann sehen wir eben solche vermeintlich perfekten Körper- und Gesichter oder auch Frisuren.
00:09:58: Ja, dazu kommt eben auch das Trend sich unglaublich schnell verändern heutzutage.
00:10:02: So wie alles sich wahnsinnig schnell verändert.
00:10:05: mal ist eben das eine Schönheitsideal modern dann wieder ein anderes und oft entsteht gerade dadurch eben das Gefühl dass wir ständig mithalten müssen und uns ständig auch dahingehend anpassen müssen.
00:10:17: ich glaube viele vergleichen sich heute viel öfter als früher also nicht nur mit prominenten sondern auch mit ganz normalen Menschen und es ist auch glaube ich ein wichtiger Unterschied dass es eben nicht mehr nur Prominente oder Schauspieler sind, sondern dass wir uns auch oft mit – ich sag's jetzt unter Anführungszeichen – normalen Menschen im Internet vergleichen.
00:10:38: Die eben auf den sehr perfekten Bild von sich zeigen!
00:10:42: Jetzt wäre meine Frage wie siehst du das?
00:10:44: Glaubst du beeinflussen soziale Medien auch unser Selbstbild maßgeblich und gibt es allgemein dadurch mehr Freiheit auf der einen Seite weil man sich darstellen kann oder ist es doch mehr
00:10:56: Druck?
00:10:57: Ja, sehr spannende Frage.
00:10:59: Also ich denke mir das was du gerade angesprochen hast dass es eben die Vergleichbarkeit ist mit meiner Nachbarin, mit meinen Schulkollegen und mit meine Arbeitskollegien die auf diesen Bildern so wunderschön aussehen wie Schauspieler mit ihren ganzen Filtern die draufgelegt sind – mit dem perfekten Hintergrund, der perfekte Musik.
00:11:24: Das war bei uns nicht der Fall.
00:11:26: Man hat schon einen Unterschied, das sind Schauspieler und Models.
00:11:31: Und die anderen Fotos, die man gesehen hat von Freunden, da hat man schon gesehen ... Okay!
00:11:36: Da gibt es auch nicht vorteilhafte dabei.
00:11:38: Und da war weit, weit weniger Druck.
00:11:42: Was mich persönlich auch sehr berührt, aber nicht positiv möchte ich sagen, ist dass ... Das hat's früher auch schon gegeben, aber noch nicht so oft kann man vor.
00:11:52: dass man so viele lastziefe Bilder sieht von Frauen.
00:11:56: Wie sie sich regeln und positionieren, und Posing vor mit diesen Selfies
00:12:03: usw.,
00:12:04: aber nicht nur auf lustig oder sympathisch sondern wirklich Fotos.
00:12:09: die waren früher in Magazinen die nicht jugendfrei waren.
00:12:12: Und die waren auch nicht ausgezogen ja?
00:12:15: Aber das war einfach diese Blicke usw.. Das finde ich schon teilweise Ja, anders.
00:12:21: Also es ist sehr anders als das in meiner Jugend war.
00:12:24: Das haben da die Schauspieler in irgendwelchen Jugendmagazinen.
00:12:29: Bravo hat sie damals auch schon gegeben.
00:12:31: Da gab's natürlich auch solche Fotos und solche Bilder.
00:12:34: aber diesen Blick den hat man eigentlich nur von Plakaten gekannt.
00:12:39: Selber hat man sich für ein Foto nicht so positioniert.
00:12:45: Also ich, in meiner Jugend jedenfalls nicht.
00:12:48: Ganz im Gegenteil das war eher peinlich.
00:12:51: Chirurgische Eingriffe in dieser Form hat es in meiner Jugend nicht gegeben.
00:12:59: Es gab vielleicht – wie soll ich sagen?
00:13:02: Es ist jetzt sicher viel mehr Druck weil eben diese Vergleichbarkeit gegeben ist mit Freundinnen die man kennt und nicht irgendwelche unnahbaren weit entfernten Schauspieler.
00:13:14: Und was auch ein großer Unterschied ist, es gibt ja hier ganz viel so Body-Shaming und Cybermobbing heutzutage.
00:13:24: So was gab's früher nicht.
00:13:25: Was es aber schon gab und was aber jetzt umgekehrt wieder zurückgegangen ist habe ich das Gefühl vielleicht passiert mir einfach nicht mehr so oft wenn ich schon ein gewisses Alter habe.
00:13:35: Aber früher, wenn man einen Lokal betreten hat – und da waren mehrere Männer oder junge Burschen – der wurde kommentiert.
00:13:42: Verbal!
00:13:44: Also man ist wirklich mit Worten oder auch mit Blicken vielleicht kommentiert worden.
00:13:52: Das habe ich den Eindruck, ist nicht mehr so?
00:13:54: Ist das so?
00:13:56: Hat sich das verändert?
00:13:57: Man kann sich es machen, glaube ich heute solche Kommentare face to face nicht mehr leisten.
00:14:03: aber dafür kommentieren wir halt dann die Fotos in Social Media.
00:14:06: oder wie ist das?
00:14:07: Ja, definitiv.
00:14:09: Also ich würde sagen die Hemmschwelle über soziale Netzwerke oder eben das Internet zu kommunizieren ist viel geringer.
00:14:17: Das heißt da ist es natürlich leicht einmal ins Internet etwas zu schreiben wenn man selber daheim sitzt und niemand was dazu sagen kann.
00:14:23: Es kommt durchaus noch vor.
00:14:27: Ich würde jetzt mal sagen...ich bin auch im jüngeren Segment der weil der Lebenszeit und da kommt es schon auch mal vor, dass jemand einmal was sagt.
00:14:36: Aber ... Es ist jetzt nicht so, dass das jetzt übergriffig ist oder irgendwie extrem unangenehm?
00:14:45: Ja also ich hab schon den Eindruck, also face to face war's früher verbal zumindest ein bisschen übergriffiger habe ich so einen Eindruck.
00:14:52: Also es hat das auch schon immer gegeben und der Unterschied war ich konnte sofort kontern Und das hat sich auch nicht jeder so getraut, weil er musste ja mit einer Antwort rechnen und dann musst du selber schlagfertig sein.
00:15:07: Das hat sich schon geändert.
00:15:08: aber wie schaut es aus mit dem Druck?
00:15:10: Wann wird denn diese Schönheit oder dieses wie ich mich präsentiere vor allem das Optische zum Druck?
00:15:19: Ja, also gesellschaftlich ist es glaube ich so dass es schwierig wird ab dem Moment wenn die Schönheit nicht mehr was ist was einem selber Spaß macht oder Austrock der eigenen Persönlichkeit ist sondern wenn daraus wirklich Druck entsteht.
00:15:35: Vielleicht sogar sozialer Druck also wirklich dieser Druck etwas mitmachen zu müssen um dazu zu gehören oder um als schön angesehen zu werden.
00:15:45: Heute ist es ja so, dass eben Filter das Gesicht, die Haut, die Körperform oder sogar ganze Proportionen innerhalb von Sekunden verändern können.
00:15:56: Und ja ich beichte jetzt was... Ich habe auch schon Filter verwendet weil's einfach so normal geworden ist und das ist das erschreckende.
00:16:05: gerade junge Mädchen wachsen damit auf, dass diese bearbeiteten Bilder plötzlich als normal wahrgenommen werden.
00:16:15: Dadurch entstehen natürlich auch oft unrealistische Erwartungen an sich selber.
00:16:20: Viele haben eben das Gefühl, dass sie immer schöner, schlanker, perfekter werden müssen.
00:16:26: und was ich da eben besonders traurig daran finde ist viele sehen ihr echtes Gesicht mittlerweile als nicht genug weil Sie sich selbst fast nur noch mit Filter kennen.
00:16:36: Angefangen hat das Ganze eigentlich auch mit Snapchat mit den ganzen Filtern.
00:16:41: also Filter sind für mich Nicht nur veränderte Bilder, sondern die Verändern auch die Selbstwahrnehmung.
00:16:49: Und man beginnt irgendwann sich selber mehr von außen zu betrachten als wirklich zu spüren wer man eigentlich ist.
00:16:57: oder wie siehst du das?
00:17:00: Filter gab es auch in meiner Zeit schon aber nicht beim Foto Sondern.
00:17:05: unsere Filter waren Make-up eine möglichst tiefe Bräune.
00:17:11: Das war sehr wichtig Richtig schön braun zu sein.
00:17:15: Das war sehr modern, also die Haut der Sonne richtig auszusetzen und starke Schminke an den Augen.
00:17:23: Hohe überladene Frisuren, sagen Sie mal diese hohen Frisur und auch große Ohren dienten vielleicht auch dazu vom Gesicht ein bisschen abzulenken.
00:17:34: Das waren unsere Filter, muss man schon sagen.
00:17:37: Ob jetzt dieser Filter gesund war in der Sonne zu braten und möglichst braun zu sein, weiß ich auch nicht.
00:17:43: ob das optimal war, glaube ich weniger.
00:17:46: Aber ja Frauen haben sich immer schon schöner gemacht mit irgendwelchen Mutensilien.
00:17:52: Männer übrigens auch also nicht nur wir Frauen.
00:17:55: aber das mit den Filtern ist wirklich sehr spannend.
00:17:58: Ich muss dir selber auch zugeben dass ich zu dir gesagt habe bitte in Zukunft bei unseren Reels legt doch meinen Filter drauf.
00:18:06: Ja, es ist einfach so.
00:18:09: Man kriegt die Krise wenn man dann durchblättert und real sieht und einfach unbearbeitete Videos reinstellt im Vergleich zu den anderen.
00:18:20: Das ist natürlich das eine gut aber ja es ist schwierig wenn man ständig optisch mit dem Gesicht sind durch die Welt geht Und das wird halt sehr forciert durch diese sozialen Medien aus meiner Sicht.
00:18:36: Wir sind ja nur mehr am Bilderschauen, nicht einmal mehr am Lesen sondern am Schauen.
00:18:40: Was ist mit den anderen Sinnen?
00:18:42: Okay Videos Musik und so weiter.
00:18:43: wir hören da auch noch zu aber sonst wir tasten vielleicht noch das Mobiltelefon oder Geruchssinn der kommt zu kurz Das muss man schon dazusagen.
00:18:55: Aber was glaubst du macht es mit unserer selbst Wahrnehmung?
00:19:00: Ja, wir nehmen uns im Außen wahr.
00:19:02: Das heißt, wir betrachten unser Spiegelbild und bewerten unser Spiegelbild.
00:19:08: Wenn man aber an etwas schnuppert, dann richtet sich die Wahrnehmung nach innen statt noch außen.
00:19:16: Duft vorlieben und duft Abneigungen können wenn sie fachlich korrekt interpretiert werden Aussagen wo man stark ist und woher Schwächen oder Verletzungen überhaupt stammen.
00:19:28: Vanilleduft zum Beispiel, aber das ist wirklich wichtig, das zu wissen wenn ich rieche lenke ich die Aufmerksamkeit nach innen.
00:19:37: Wenn ich schmecke lenke Ich die Aufmärksamkeit Nach innen.
00:19:41: wenn ich schaue Und wenn ich höre Lenke ich Die Aufmerksamkeit nach außen.
00:19:48: Und Vanille duft zB wird ja oft so propagiert verkaufsfördernd und jeder liebt Vanille Duft.
00:19:55: Parfums für junge Leute sind ja mit Vanille beduftet.
00:19:59: Und davon rate ich dringend ab, weil Vanilletuft ist ein Duft den ja vielleicht fünf und neunzig Prozent der Bevölkerung gerne mag, weil Geborgenheitsvermitteln haben wir vielleicht schon alle gehört die Muttermilch duftet noch Vanille.
00:20:14: aber Vanille isst einen Duft von einer Pflanze, die erstens nicht bei uns heimisch besondere Duftinformation mitträgt.
00:20:29: Die Vanille ist eine Architee, eine wunderschöne Pflanze, eine Kletterpflanze und sie hat so einen braucht bestimmte Insekten mit einem langen Rüssel um bestäubt zu werden.
00:20:43: kann man da ein bisschen zu dieser Dufte Information?
00:20:46: und diese Diese Bestäubung erfolgt wie gesagt durch ein Insekt, das hier in diese Vanilleblüte den Rüssel hineinsteckt und eine feine Membran durchsticht.
00:20:58: Sie defloriert die Blüte um sie zu befruchten.
00:21:03: Und da sind wir beim Thema Sexualität.
00:21:06: Vanilleduft.
00:21:07: wenn man denn sehr stark aufträgt, hat Vanille immer etwas mit Sexualität zu tun.
00:21:14: Da muss man ein bisschen vorsichtig sein und Menschen die immer schlechte Erlebnisse hatten und die denken halt wenn ich jetzt so in Social Media poste und was sie posing betreibe als wir und dann kommen böse herabwürdigende Kommentare Dann geht das natürlich Auch, weil es körperbezogen ist und eine Frau will schön sein.
00:21:39: Das ist uns alle gemeinsam so wie ein Mann erfolgreich sein möchte.
00:21:42: Ich polarisiere jetzt natürlich sehr stark das ist mir schon klar.
00:21:46: aber im Großen und Ganzen kannst du einer Frau ein schönes Kompliment machen wenn du sagst Du bist hübsch!
00:21:54: Du bist eine schöne Frau.
00:21:56: Es geht tiefer in ihr Herz als wenn man zu einer Frau sagt Boah du bist so eine erfolgreiche Frau.
00:22:02: umgekehrt beim Mann ist es so, wenn du sagst Bordeaux bist ja so ein Fescher-Mand, Feschekerl.
00:22:06: Freut er sich natürlich!
00:22:07: Wenn du sagest Bordeau bist so ein erfolgreicher Mann?
00:22:11: Dann geht das bei ihm wie Butter hinunter, wie man so schön sagt.
00:22:15: und wenn man jetzt schlechte Erfahrungen gemacht hat, genötigt wurde durch Kommentare, durch Hasspostings, durch Herabwürdigungen dann geht es schon auch auf die Sexualität.
00:22:27: Ich möchte gar nicht das Thema Bonografie ansprechen weil das ist auch etwas, was mit dem Körperbild sehr viel zu tun hat.
00:22:40: Aber Vanilleduft würde ich nicht mehr im großen Stil irgendwo vernebeln, verduften oder paar Feuers damit machen die sehr stark vanille Artegriechen.
00:22:49: Das will ich damit sagen und ich will eben damit aufzeigen dass die Duftinformation von der Pflanze und die Duftebewertung in einem engen Zusammenhang stehen deutliche Muster, Verhaltensmuster auch zu erkennen sind.
00:23:06: Und das hat Martin Henglen und auch die Christine Lamonténe und ich muss sich sagen in den letzten vielen Jahren herausgefunden und diese Muster auch dokumentiert.
00:23:18: Das ist ja interessant!
00:23:19: Das duft durch die Reflexion nach Innen auch zur Diagnostik und auch zur Heilung verwendet werden kann wenn diese Seele zerknittert ist.
00:23:33: Welche Gegenbewegungen an Elena gibt es eigentlich zu diesem ganzen Body Shaming in deiner Generation?
00:23:42: Ja, es gibt Gott sei Dank mittlerweile gegen Bewegung wie zum Beispiel das kennt sich ja jeder die Body Positivity.
00:23:50: Also das ist eben auch etwas was in den sozialen Medien stark propagiert wird.
00:23:54: dabei geht's eben in erster Linie darum wieder mehr echte Körper sichtbar zu machen, die eben ungefiltert sind.
00:24:01: Dass wir mehr Vielfalt sehen, mehr Realität und auch darum dass wir zeigen der Mensch muss nicht perfekt aussehen um wertvoll zu sein.
00:24:12: das ist so wichtig.
00:24:15: Ich glaube viele sehnen sich heute einfach nach mehr Echtheit und gleichzeitig merkt man aber auch dass selbst daraus manchmal wieder Druck entstehen kann so auf dem Art nach dem Motto Du musst dich selbst lieben, du musst dich immer schön finden.
00:24:30: Dieser Druck kann daraus eben auch entstehen was natürlich dann wieder fraglich ist aber vielleicht geht es gar nicht darum sich jeden Tag perfekt zu fühlen oder wunderschön zu fühln sondern darum sich selbst mehr Ruhe, mehr Mitgefühl und weniger Bewertung zu begegnen Und einfach vielleicht einmal stopp zu sagen.
00:24:56: Da gibt es einen neuen Begriff.
00:24:58: Mama, vielleicht magst du den erklären das Quiet Quitting?
00:25:03: Ja!
00:25:04: Das hört man immer öfter.
00:25:05: Quiet Quiting – was ist das überhaupt?
00:25:08: Also quiet quitting kennt man aus der Arbeitswelt.
00:25:11: also man bleibt zwar da im Büro Oder am Arbeitsplatz, aber innerlich steigt man schon aus.
00:25:17: Auf das eigene Körperbild übertragen könnte man sagen viele Frauen kündigen irgendwann still die Beziehung zu ihrem eigenen Körper.
00:25:26: Sie funktionieren sie pflegen sie optimieren sie vergleichen Aber sie spüren sich selbst immer weniger.
00:25:34: Der Körper wird dann nicht mehr als Zuhause erlebt sondern eher als Projekt gesehen Das bewertet kontrolliert oder verbessert werden muss.
00:25:44: Ja, vielleicht ist Quiet Quitting beim Körperbild der Moment in dem die Frau aufhört ihren Körper zu bewohnen und aber dafür beginnt ihn nur noch zu beurteilen.
00:25:58: Und vielleicht ist es auch das was oft vorschnell als weiblicher Nazismus bezeichnet wird?
00:26:06: In Wahrheit auch eine Folge davon, dass Frauen gelernt haben ihren Körper ständig von außen zu kontrollieren.
00:26:13: Wie sehe ich aus?
00:26:14: Wie komme ich an?
00:26:16: Entspreche ich noch und es hat eigentlich weniger mit echter Selbstverliebtheit zu tun sondern viel mehr mit diesem gesellschaftlichen Druck der meiner Meinung nach durch Social Media extrem fassiert
00:26:32: wird.".
00:26:33: Und hier kann ein pflanzlicher Düfter natürlich auch helfen, wie ich schon gesagt habe.
00:26:38: Wenn man an etwas schnuppert, lenkt man die Aufmerksamkeit nach innen.
00:26:43: Tut mir das gut?
00:26:44: Ist es angenehm oder ist es unangenehm?
00:26:46: Ich sauge ja den Duft ein und er geht in meine Lungen hinein – wie wenn ich was esse!
00:26:53: Das sind meinen Verdauungsapparat gelangt.
00:26:55: Deshalb ist es so wichtig sich zu überlegen, was atme ich
00:26:58: ein.".
00:27:00: Zehn Minuten nachdem ich was eingeatmet habe, ist dieses Molekül dieser Duftstoff zum Beispiel in jedem meiner Organe nachweisbar.
00:27:09: Möchte ich wirklich alles einatmen?
00:27:12: Was da so herum ist?
00:27:14: Der Körper kommt schon mit Filmen zurecht aber nichtsdestotrotz, wenn man es aussuchen kann ob ich was pflanzliches, was natürliches, was gesundes einatme oder ob ich etwas synthetisches einatmete oder das Baumartereil der Ursprung dazu in der Regel Erdöl ist, dann entscheide ich persönlich mich natürlich für das Naturprodukt.
00:27:37: Schnuppert bedeutet selbstbewusst werden also sich einmal seiner selbst bewusst zu werden.
00:27:47: wo sind meine Stärken und wo sind mein Schwächen?
00:27:51: Und es ist auch in Ordnung wenn man Schwächen hat.
00:27:54: das muss auch so sein.
00:27:55: was würde man denn sonst noch lernen?
00:27:56: ja Deine eigenen Stärken und deine eigene innere Schönheit kann durch Lieblingsdüfte bewusster gemacht werden.
00:28:05: Das heißt, wenn du einen Lieblingstuft schnupperst zum Beispiel Blutorange das sind viele sehr gerne oder eine Blüte wie zum Beispiel Rose oder Yasmin oder keine Ahnung.
00:28:19: auch gerne ein Nadelduft tanne zb oder Zitronenduft für Frische Wenn du einen Duft hast, den du wirklich vom ganzen Herzen liebst oder auch eine Duftkomposition.
00:28:31: Am besten halt natürlich ein Ursprung.
00:28:33: Das würde ich jetzt dazu noch ergänzen.
00:28:36: aber der Lieblingsduft erinnert dein Unterbewusstsein daran was du gut kannst wo du schön bist und sich selbst pflegen natürlich auch mit wertvollen Substanzen aus der Natur bedeutet auch Selbstfürsorge und dazu gehört die gesamte Körperpflege.
00:28:53: Glaubst du an Elena, dass Social Media Frauen nazistischer gemacht hat oder eher unsicherer?
00:28:59: Weil sie sich ständig selbst von außen betrachten?
00:29:01: wenn ich das jetzt noch einmal so ein Sprung zurück machen darf.
00:29:07: Ja absolut also ich glaube beides tatsächlich und es ist aber kein Widerspruch.
00:29:14: Social media erzeugt eben einen permanenten Ausblick auf sich selber und da gibt's... Also das nennt man auch Look in Glass Effekt vom Soziologen Charles Cooley.
00:29:25: Das Ergebnis ist Paradox, also oberflächlich.
00:29:29: nazistische Verhaltensweisen wie Selfies, Selbstinszenierung, Selbstdarstellung nehmen eben zu aber gleichzeitig wächst die Unsicherheit weil jedes Bild sofort messbar wird über Likes, Kommentare und auch Vergleiche die man mit sich selber macht.
00:29:48: Der Unterschied zum klassischen Narzissmus ist, echter Narzismus kommt eben aus überhöhtem Selbstwert.
00:29:54: Wenn euch das Thema Narzismus interessiert dann schaut unbedingt auf unserer Website vorbei.
00:29:58: wir haben ein eigenes Webinar zum Thema Narcismus und ätherische Öle.
00:30:02: ich verlinke euch das gerne in den Show-Notes.
00:30:05: was Social Media produziert ist aber eben kein klassischer Narzismus sondern eher einen performativer Nazismus als Schutzschicht über tiefe Unsicherheit.
00:30:16: Also man stellt sich großartig dar, weil man sich nicht sicher fühlt und Studien zeigen eben das besonders stark bei jungen Frauen also höhere Ratnern Angst Depressionen und Körperunzufriedenheit Und diese Inszenierung ist oft kein Zeichen von Stärke sondern eben von Kontrollbedürfnis über das eigene Bild.
00:30:36: So kurz gesagt, Social Media hat Frauen nicht nazistisch gemacht.
00:30:40: Es hat sie gelehrt sich selbst wie ein Produkt zu managen.
00:30:44: Das heißt es sieht von außen nach Nazismus aus aber es fühlt sich innerlich oft eher als Erschöpfung an.
00:30:52: und wir leben ja heute in einer unglaublich schnellen Welt und oft betrachten wir unseren Körper eben so stark vom Außen.
00:30:59: das wird total vergessen ihn wirklich wahrzunehmen.
00:31:03: Wir bewerten ihn ständig.
00:31:04: Wie schaue ich aus?
00:31:05: Wie wirke ich auf andere, was muss sich verändern an meinem Körper damit ich vermeintlich perfekt aussähe und dabei vergessen wird es unser Körper so viel mehr ist als nur unser Aussehen?
00:31:15: überlegt sich das einmal, was unsere Körper eigentlich jeden Tag für uns tut.
00:31:20: Deshalb möchten jetzt gemeinsam einen kurzen Moment der Achtsamkeit schaffen.
00:31:25: aber ganz kurz davor welche Öle braucht man eigentlich für Achtsamtkeit und Selbstliebe?
00:31:32: Ja, dann möchte ich natürlich an dieser Stelle das sogenannte Frufflerabrinzip erwähnen.
00:31:36: Das heißt, ich erstelle eine Mischung.
00:31:39: Eine Mischungen ist immer besser – immer nicht!
00:31:42: Aber in vielen Fällen gerade wenn es um die Psyche geht und man auch noch nicht so viel Erfahrung mit Kompositionen hat, ist eine Mischeung besser als ein Einzelöl.
00:31:53: Ein Einzelöle kann ich natürlich verwenden zum Beispiel nur Zitrone oder nur Orange.
00:31:59: Aber wenn ich noch fruchfloramische, dann nehme ich immer mindestens drei verschiedene Öle.
00:32:04: Eines für die Leichtigkeit und Fröhlichkeit – das ist immer ein ätherisches Öl, dass aus Früchten oder Fruchtschanken gewonnen wird, dass das Sonnenlicht die Leichtigkeit verkörpert.
00:32:15: Das könnte jedes Zitrusöl sein.
00:32:18: Also je nach Vorliebe vielleicht hat man lieber Gräbfrutta oder lieber Manderine, dritte Liebe Zitrone und der vierte Lieber Bluterange.
00:32:27: Das ist das Erste, dass ich auswähle.
00:32:28: Dann gebe ich einen zweiten Duft dazu.
00:32:32: Das wäre ein Duft aus Blättern oder aus Blüten.
00:32:36: Also wenn man die Pflanze nach unten geht schon ein bisschen näher an den Stamm dann haben wir da Blätterblüten.
00:32:42: Da wäre natürlich hier die Rose zu erwähnen.
00:32:45: Die Rose verkörpert die Duftinformation der Selbstliebe.
00:32:50: D.h.,
00:32:51: der Liebe zu sich selber und es bedeutet auch Wenn ich mich selber liebe, dann kann ich auch für mich sorgen.
00:32:58: Für sorglich sein ja und meine Sorgen an sich.
00:33:03: die verduften immer schneller und immer mehr.
00:33:07: Die Rose wird auch dem Herzchakra zugeordnet.
00:33:10: Rosentuft ist der Duft eben wie gesagt der reinen und feinen Liebe, der Selbstliebe und vielleicht auch für manche interessant.
00:33:18: Eine Frau, die mit Rose beduftet ist wird um bis zu zehn Jahre jünger eingeschätzt.
00:33:23: Rose ist der Duft des jungen Mädchens.
00:33:26: Muskatellersalber kennen vielleicht einige Zuhörerinnen und Zuhöres auch ein Blütenduft wäre als Alternative zur Rose eine schöne Möglichkeit wenn man Rosenduft vielleicht nicht so gerne hat.
00:33:38: Muskatellersalbe steht für das Thema annehmen und loslassen im Moment sein und den Augenblick genießen.
00:33:47: Ein weiterer Duft, den ich auch sehr gerne empfehle in solchen Themensettings ist Thymian Chemotyp-Thymol.
00:33:56: Da werden Sie vielleicht einige denken, wo es eine Erkältungsduft ist und der ist mehr für Husten oder Bakterienfektionen.
00:34:02: Ja, das ist ein Abwehrduft!
00:34:06: Thymia Chemotyptymol steht für die Abgrenzung.
00:34:10: Und wenn es so viel Bewertung von außen gibt, hast du nämlich auch gesagt, dass sind diese vielen Likes oft nicht einmal die Kommentare?
00:34:17: Sondern es ist schon ein Problem, wenn gar kein Kommentar da ist oder nicht genügend Likes sind.
00:34:24: Freut man sich nicht über die zehn Likes sondern man ist schon enttäuscht und denkt sich ich werde er nicht mehr wertgeschätzt weil ich keine hundert Likes habe.
00:34:32: Also wenn wir damit sagen jetzt mal schon bisschen Schmerzen Traurigkeit verbunden sind dass man vielleicht nicht angenommen wird so wie man isst.
00:34:43: dann ist ganz gut wenn man sich einmal abgrenzt Und das gelingt mit der Kältungsöl, so wie man sich von Virusschütz oder vor bakteriellen Infektionen.
00:34:52: Das gelingt auch mit Thymianchemotyptumol.
00:34:55: Ja und dann braucht man noch einen dritten Duft.
00:34:57: also wir nehmen einen Zitrusduft ein Blüten- oder Blätteröl und eine Note aus Wurzeln, Hölzer und Herzen für die Stabilität.
00:35:08: Mein Lieblingsduft in diesem Zusammenhang ist Vetiver.
00:35:12: Wetiver ist der Mut und Kraftduft, wird auch Phönix aus der Asche duft genannt.
00:35:18: Eventuell könnte man jetzt noch Benzoe nehmen.
00:35:20: das ist so der Schutzmantel.
00:35:22: wenn ihr den Podcast euch anhört den letzten den ich mit der Christine Lamontain aufgenommen habe dann findet ihr hier so eine Angst- und Sorgenkiller Mischung.
00:35:31: auch die kann man natürlich dafür verwenden.
00:35:33: aber mein Favorit wäre eine Mischungen aus drei verschiedenen Düften.
00:35:38: In welchem Verhältnis?
00:35:40: Das könnt ihr auf unserer Website nachlesen.
00:35:42: Gebt einfach in eurer Suchmaschine
00:35:45: ein
00:35:46: Aroma-Info.
00:35:47: Fru Flu Ra, also für Fructus, Flos und Radix.
00:35:52: FruFluRa Prinzip, wir werden es auch verlinken in den Show Notes Und dann findet ihr das Mischverhältnis.
00:35:59: Da könnte ich eine Mischung machen für einen Richtstift zum Beispiel mit Zitrone, Rose.
00:36:08: Diese Tüfte hilft meinen, dass man sich wieder wohler in seiner Haut fühlt.
00:36:13: Und ich lebe das auch selbst, weil auch mir geht's so!
00:36:16: Ich stehe oft auf der Bühne da denke immer auch Boah passt es auch.
00:36:20: so werde ich nach meinem Aussehen bewertet.
00:36:23: wenn wir Reels drehen sehe ich auch immer wieder ein Video wo wir denken Gottes Himmels willen.
00:36:27: ja also dieses Frauenbild und des Selbstbildes muss man manchmal einfach mithilfe von einer Reflexion nach innen und das wie gesagt gelingt mit Düften extrem gut, manchmal wieder ein bisschen korrigieren.
00:36:43: Weil letztendlich geht es ja darum dass man sich wohlfühlt, dass man nach außen strahlt und das macht auf jeden Fall schön.
00:36:50: aber vielleicht noch was anderes.
00:36:52: einschmieren ist auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:36:54: wenn ich mich selber berühre mit einem bedufteten Pflanzenöl, dann streichle ich mich und wer die Hautstreichel streichelt auch immer die Seele mit.
00:37:05: Ja aber es gibt ja auch verschiedene andere Achtsamkeitsübungen.
00:37:08: Annalena hast du vielleicht noch eine Idee was man mit den Düften machen könnte um die Aufmerksamkeit mal von außen nach innen zu kehren und sich der eigenen ganzheitlichen Schönheit bewusster zu werden achtsamer zu werden?
00:37:22: Ja, da können wir gleich was gemeinsam machen und zwar eine ganz kurze Achtsamkeitsübung.
00:37:30: Mama wenn du gleich mitmachen möchtest dann nimm dir dafür deinen Lieblingsduft oder einem einen Tropfen von der Hoflaucharmischung.
00:37:39: Gerne bist Du als Zuhörerin oder Zuhäurer natürlich auch eingeladen jetzt mitzumachen.
00:37:45: Schließe Wenn du möchtes kurz deine Augen Atme einmal tief ein Und langsam wieder aus.
00:37:59: Rieche an deinem Öl!
00:38:02: Und statt darüber nachzudenken, wie dein Körper aussieht spüre einfach einmal hinein.
00:38:11: Was trägt dich heute?
00:38:13: Was leistet dein Körper jeden einzelnen Tag für Dich?
00:38:19: und vielleicht dürfen wir beginnen unseren Körper nicht nur zu bewerten sondern ihm auch wieder mit mehr Dankbarkeit zu begegnen.
00:38:31: Also wenn man sich dessen bewusst wird und sich wirklich einen kurzen Augenblick Zeit nimmt, täglich oder es reicht doch oft nur in Situationen wo man vielleicht Zweifel hat um da wieder sozusagen in sich hinein zu fühlen.
00:38:46: Wichtig ist natürlich auch dass wir unserem Körper das geben was ihn gesund macht und gesund hält egal ob das jetzt Gedanken sind Ernährung aber auch ätherische und fette Pflanzenöle.
00:39:02: Ein kleiner Tipp, wenn jemand Duftmeditationen gerne mag, dann sichert euch noch eines der wenigen Fragranzierbücher.
00:39:10: Ich verlinke euch das auch gerne wieder in den Show.
00:39:12: Notes!
00:39:13: Sind wirklich tolle Märchen mit Duftpflanzen.
00:39:16: und eben DuftMeditationen drinnen für jedermann.
00:39:21: Ja so zum Abschluss lieber Mama.
00:39:23: ich hoffe dir hat die Duft Meditation auch gefallen?
00:39:25: Die kurze Achtsamkeitsübung eigentlich.
00:39:29: Was gibt es zu mir deiner Tochter Auf den Weg, was mein Körperbild betrifft.
00:39:35: Zuerst einmal diese Achtsamkeitsübung war übrigens nicht abgesprochen, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre – das finde ich total schön, dass du das rausgesucht hast!
00:39:44: Weil man liest es zwar ständig, sei achtsam und macht sie ist und mach jenes.
00:39:48: aber wie oft kommt man wirklich dazu?
00:39:49: Also ich muss mich selber an der Nase nehmen im wahrsten Sinne des Wortes unter Zwischen meine Achtsamtkeitspausen bewusst einlegen Ja… Was sich dir mitgebe ganz einfach ganz wichtig.
00:40:02: Jede Frau ist schön, aber nicht jede entspricht dem Schönheitsideal der jeweiligen Zeit.
00:40:10: Aber das ist auch gut so!
00:40:11: Gott sei Dank sind wir so unterschiedlich – Geschmäcke sind verschieden, mir gefällt auch nicht jeder Mann und oft ist nicht derjenige, der dem Schönheitsideal am meisten entspriegt, der begehrteste muss man dazu sagen oder der begehrenswerteste.
00:40:26: Schönheit liegt im Auge des Betrachters, wie es so schön heißt.
00:40:29: und wenn ich mich selber im Spiel anschaue.
00:40:32: Dann wäre schon gut nachdem ich mich selbst am besten kenne dass sich auch ein bisschen hinter die Haut, hinter die Fassade blicken Und dann sehe ich ja was schönes wo jemand aufblüht.
00:40:44: Die Frage die man sich zu selten stellt ist meiner Meinung noch nicht wie schön Ich bin sondern Wie möchte ich mich in einem Ja fühlen?
00:40:55: Wie möchte ich in einem Jahr sein?
00:40:57: Das ist ein Zeitraum, der ist nicht zu weit gesteckt.
00:41:02: Aber auch noch realistisch und man vielleicht etwas Größeres vorhat.
00:41:07: Und da möchte ich jetzt mal ganz kurz noch was bewerben.
00:41:10: In dem Fall das wäre der Aroma Retreat Elementscent.
00:41:16: Da lenken wir zwei ganze Tage lang in der Natur draußen Autor.
00:41:23: Den Blick noch innen mit allen Sinnen.
00:41:25: Wir hören und konzentrieren uns darauf, wir schmecken und koncentrieren auf, wir tasten genau das gleiche.
00:41:31: Wir schauen aber wir riechen auch an diesen Kraftorten ein bestimmten Düften.
00:41:42: Ich finde es so einzigartig, dass man zwei Tage sich in der Gruppe aber nur mit sich selber beschäftigt und sich selber meiner Meinung nach auf eine neue Art und Weise nicht nur kennenlernt sondern sich auch in sich selbst wieder verliebt.
00:41:58: Und damit kann man wieder besser spüren was man möchte.
00:42:07: und ihr werdet angeleitet in diesem Aroma Retreat Euren Herzenswunsch zu formulieren.
00:42:14: Und wenn er richtig formuliert ist?
00:42:16: dann erfüllt er sich auch.
00:42:17: Und da haben wir immer wieder Feedbacks, und bin ich so stolz darauf!
00:42:21: Das freut mich so... Also wirklich die spannendsten Wünsche würde es gar nicht sagen.
00:42:24: aber jetzt zum Beispiel war die Nachricht von einem Baby, von einem Aroma-Baby, der hat sich jemand gewünscht den Baby zu kriegen und das hat jetzt geklappt.
00:42:33: Also ist einfach sehr schön und ich habe das Glück, dass ich das zweimal im Jahr mache und ich darf beide mal natürlich mitmachen, du und Elena warst auch schon dabei.
00:42:43: Hat sich dein Wunsch erfüllt?
00:42:45: Ja, auf jeden Fall.
00:42:46: Mein Wunsch hatte ich definitiv erfüllt und ich bin so happy dass ich immer dabei war.
00:42:50: Heuer geht es sich leider nicht aus bei mir aber für jeden der noch dabei sein möchte sich jetzt euch ein Teil einmal platzen ist einfach großartig und wie du schon gesagt hast was für Wünsche sich da erfüllen das ist so schön.
00:43:02: wir haben um das vielleicht ein bisschen weiter auszufassen müsst ihr euch vorstellen?
00:43:06: Wir haben tatsächlich diese Dame schon.
00:43:08: das dritte Mal hat sie schon das Element-Senseminar gebucht Und für Heuer hat sie es storniert und normalerweise freut man sich natürlich als Ausbildungsinstitut nicht über Stornierungen eines Seminars.
00:43:20: Aber nachdem sie dann dazu geschrieben hat, dass ich ihr Wunsch erfüllt habe und sie eben schwanger ist – das war so großartig!
00:43:25: Wir haben uns alle drei so gefreut, da sind wir beim Essen gesessen und dann haben wir das danach gesehen und wir haben uns einfach total reintaugt.
00:43:34: Also wenn du einen Wunscht zu erfüllen hast oder wenn du einfach weiterhin dich reinspüren möchtest Dann sei unbedingt dabei und sichere eben einen Teilen der Platz.
00:43:44: Ja, Mama!
00:43:45: Genau.
00:43:45: Und sie hat ja vorher zu sicheren Partner gewünscht.
00:43:48: Es war wirklich von Jahr zu Jahr, Sie haben sehr viel Wünsche.
00:43:51: Also wirklich was sehr schönes.
00:43:53: Ja damit ziehen wir schon am Ende Dieses zweite Generationen-Podcast Sanalena, mir hat es wieder Riesenfreude gemacht mit dir diesen Podcast zu machen.
00:44:03: Viele interessante Infos.
00:44:05: Danke auch für deine offene Art Deine Sichtweise auf diese Dinge zu sagen.
00:44:12: So wie es auch bei mir ist muss ja nicht jeder zustimmen aber es ist schön wenn man einfach verschiedene Ansichten immer wieder sieht und hört.
00:44:20: Ja
00:44:21: die Show Notes, die Diana Lene schon angesprochen hat findet ihr unterhalb, da findet ihr sämtliche Links.
00:44:28: Ansonsten bleibt mir nichts anderes übrig als euch einen schönen Tag zu wünschen eine tufte Zeit und ich freue mich schon wieder auf den nächsten Podcast.
00:44:37: duft im Gespräch in einem Monat Und wenn euch gefallen hat erzählt es weiter.
00:44:43: Da freuen wir uns auch
00:44:44: PS, wenn ihr Ideen für Themen habt oder euch ein bestimmtes Thema besonders interessiert und ihr unsere Meinung dazu hören möchtet.
00:44:52: Und wie man ätherische Öle bei dem Thema einbinden kann, dann schreibt uns gerne eine E-Mail an Office at aromainfo.at.
00:44:59: Wir freuen uns!
00:45:01: In diesem Sinne alles Liebe eurer Ingrid Karner und...
00:45:05: ...Analena Karner.